Forum für Stadtentwicklung.
Der Salon Lendhafen versteht sich als offenes Forum für Stadtentwicklung – ein Ort des Austauschs, der Ideen und des Dialogs über die Zukunft Klagenfurts. In regelmäßigen Podiumsdiskussionen werden aktuelle und relevante Themen der Stadtgestaltung beleuchtet: von urbaner Lebensqualität über nachhaltige Mobilität bis hin zu Fragen der kulturellen Identität und Nutzung öffentlicher Räume.
Fachleute aus Architektur, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft bringen dabei unterschiedliche Perspektiven ein und schaffen ein lebendiges Gesprächsklima, das über den Abend hinauswirkt. Ziel ist es, neue Impulse für das städtische Miteinander zu setzen und den Lendhafen als Denkraum und Treffpunkt für eine reflektierte, zukunftsorientierte Stadtentwicklung zu etablieren.
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THEMA:
Utopien für Klagenfurt
Was. Wenn die Stadt alles sein könnte?
Moderation: Michael Pontasch
Am Podium: Melanie Sass-Schweigreiter, Ulli Sturm, Christoph Abel, Daniel Pipal und Gerhard Fresacher.
Nicht die nächste kleine Verbesserung steht im Mittelpunkt, sondern das große Ganze:
Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben?
Wo entsteht öffentlicher Raum – und wo Öffentlichkeit?
Welche Rolle spielen Kultur, Nachtleben, Jugend, Leerstand, Mobilität und der Wörthersee?
Was fehlt Klagenfurt? Und was darf vielleicht verschwinden, damit etwas Neues entstehen kann?
Ein Abend für Gedanken, Visionen und die Frage: Was könnte Klagenfurt sein, wenn alles möglich wäre?
Der Abend ist zugleich Auftakt des Kulturzyklus PHANTASTISCHES KLAGENFURT. Die Ideen bleiben nicht im Raum: Gerhard Fresacher übersetzt ausgewählte Gedanken in seine Installation „Dark City – Things to Come / Es findet nichts Stadt“. Aus der Diskussion entsteht ein haptisches Modell möglicher Versionen von Klagenfurt, das bei der Langen Nacht der Museen öffentlich präsentiert wird.
Mögliche Utopien für Klagenfurt:
Eine Stadtbibliothek.
Der Beginn des Lendkanals in der Lagune Heiligengeistplatz.
Bäume. Ausgestellt im Stadion.
Ein unterirdischer Ring für den Autoverkehr – oben gehört die Stadt den Fußgänger:innen und Radfahrer:innen.
High Line: Ein Fahrradhighway durch Klagenfurt – kreuzungsarm und wettergeschützt.
Ein ganzer Stadtteil – aus Holz.
Der Maria Lassnig-Platz.
Benediktinermarkt und Kardinalsplatz – verbunden durch einen offenen Kanal.
Promenade am Wasser. Vom Lendkanal bis zum Wörthersee. („Der dritte Weg zum See“ – @EvaRubin)
Eine Ruinenbar, die junge Künstler:innen bewirtschaften.
Die Villacher Straße ist autofrei.
Hinkommen. Zuhören. Mitdiskutieren.
Hier findet Stadt statt.


