PHANTASTISCHES KLAGENFURT
KULTURZYKLUS HERBST 2026 – FRÜHJAHR 2027
Was. Wenn Klagenfurt alles sein könnte? Die Stadt ist nicht fertig.
PHANTASTISCHES KLAGENFURT ist ein spartenübergreifender Kulturzyklus der Hafenstadt über Klagenfurt, Urbanität und mögliche Zukünfte. Er verbindet Ausstellung, Installation, Diskurs und einen offenen Kunstwettbewerb. Der Zyklus läuft vom Herbst 2026 bis in das Frühjahr 2027 und findet bewusst im zeitlichen Umfeld der bevorstehenden Gemeinderatswahl statt – ohne selbst Wahlprogramm oder parteipolitische Plattform zu sein.
Ausgangspunkt ist eine einfache Verschiebung: Nicht Wie optimieren wir Klagenfurt?, sondern Was könnte diese Stadt sein? Kunst darf weiter gehen als Stadtplanung. Sie darf übertreiben, widersprechen, spekulieren, poetisieren, provozieren und auch dystopisch werden.
KURATORISCHER KERNSATZ : Wir setzen die bestehende Stadt für einen Moment außer Kraft – und laden dazu ein, eine andere zu erfinden. Klagenfurt ist konkreter Ort und Material. Das größere Thema ist Urbanität: Öffentlichkeit, Leerstellen, Kultur, Nacht, Wohnen, Mobilität, Klima, Jugend, Migration, Technologie, Erinnerung, Wachstum und Rückzug.
Gerhard Fresacher: Utopien für Klagenfurt
Dark City – Things to Come / „Es findet nichts Stadt“ bildet die erste künstlerische Setzung des Zyklus. Fresacher entwickelt aus Ideen, Beobachtungen und Zukunftsbildern eine räumliche Erzählung über Klagenfurt – zwischen gebauter Realität, Leerstellen und großen Zukunftsträumen. Kern ist ein haptisches Modell: nicht als Masterplan, sondern als physische Sammlung von Behauptungen. Gedanken werden räumlich übersetzt; auf Karton gestaltete Sprechblasen markieren Ideen, Widersprüche und Utopien. Stimmen aus Kunst, Politik, Wissenschaft und Stadtgesellschaft fließen in diese Erzählung ein.
Die Ausstellung ist im Oktober 2026 in der Hafenstadt DOCK03_gallery zu besichtigen.
täglich von 8 Uhr – 24 Uhr – Eintritt frei.
Ausnahme: ORF-Lange Nacht der Museen – 3. Oktober, 18–24 Uhr (Eintritt nur mit gültigem Ticket)